SchülerInnen des Louise-Otto-Peters-Gymnasiums begrünen Schulhof

Kategorie: Allgemeines
Veröffentlicht am Donnerstag, 08. Oktober 2015
Geschrieben von E. Engelhardt

 Ökolöwen-Projekt "Kletterfix" sorgt für „Grünes Klassenzimmer“

 

Kletterfix-Beteiligte vor der Pflanzaktion. Ein Klassenzimmer, mitten auf dem Schulhof – was soll das denn sein? Was erst einmal ungewöhnlich klingt, gehört für die Schülerinnen und Schüler der Connewitzer Louise-Otto-Peters-Schule zum Alltag. Seit mehreren Jahren gibt es an dem Gymnasium das Bestreben, die Natur sowohl in den Unterricht als auch in die Pausengestaltung miteinzubeziehen. Am Donnerstag, den 8. Oktober 2015, ging die Schule einen weiteren Schritt in diese Richtung. Gemeinsam mit dem Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e. V. setzten eine engagierte Lehrerin und eine ebenso aktive Elternratsvertreterin das Projekt „Kletterfix“ in der Schule um. Unterstützung erhielten sie dabei von Kindern aus den 6. Klassen des Leipziger Gymnasiums.

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Werde Online-Redaktionspraktikant bei Tüpfelhausen

Kategorie: Allgemeines
Veröffentlicht am Freitag, 14. August 2015
Geschrieben von E. Engelhardt

Lokaljournalismus vor Ort praktisch lernen

 

Das Redaktionsbüro von Tüpfelhausen. Ab sofort suchen wir einen engagierten Redaktionspraktikanten für unsere Online-Redaktion. Wir von Tüpfelhausen – Das Familienportal e. V. sind ein gemeinnütziger Verein mit einem Leipziger Familienzentrum und einer Webredaktion im Leipziger Stadtteil Leutzsch, direkt an der pulsierenden Georg-Schwarz-Straße.

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Tüpfelhausen ist "Leipziger Hilfepunkt"

Kategorie: Allgemeines
Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Juni 2013
Geschrieben von Super User

Eine kleine Hilfe im Kiez Leutzsch für Menschen

 

Diese freiwillige Selbstverpflichtung war uns ein Bedürfnis wie Freude zugleich. Unser Verein "Tüpfelhausen - Das Familienportal e.V." ist seit einigen Tagen "Leipziger Hilfepunkt", ein städtisch anerkannter Hilfepunkt bei kleinen Notfällen im Alltag, um unkompliziert zu helfen. Dabei handelt es sich um Kleinigkeiten und Gesten, die in unserer heutigen Wohnumwelt und Gesellschaft leider nicht immer selbstverständlich sind.

Unser Zentrum Tüpfelhausen ist anerkannter Leipziger Hilfepunkt

Das Projekt untersteht dem "Kriminalpräventiven Rat der Stadt" Leipzig. "Die Projektidee soll alle Bürger der Stadt Leipzig ansprechen – jung und alt, um die Stadt Leipzig noch (familien-)freundlicher zu gestalten. Denn nicht nur Kinder sind auf Personen und Orte angewiesen, an denen sie unkompliziert Hilfe und Hinweise bekommen können", so beschreibt die Stadt Leipzig das Projekt.

Der Aufkleber "Leipziger Hilfepunkt" prangt seit einigen Tagen an unserer Eingangstür unseres Redaktions- wie Familienbegegnungszentrum. Wir wollen damit unsere Hilfsbereitschaft demonstrieren. Im Kiez für die Menschen des Kiez!

Eine neue soziale Initiative für den Leipziger Westen

Kategorie: Allgemeines
Veröffentlicht am Sonntag, 17. März 2013
Geschrieben von Super User

Junge Fußballfans unterstützen sozial benachteiligte Menschen - Neue Initiative im Interview

 

Der Schritt war mutig wie verantwortungsvoll; eine neue soziale Initiative für Menschen im Leipziger Westen zu gründen. Menschen zu unter-stützen, denen das Schicksal im Leben nicht gewogen war. Sie materiell zu fördern und darüberhinaus einzuladen, wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dass diese Initiative von Fußballfans kommt, macht die Sache dann noch interessanter wie ungewöhnlicher. Fans der Betriebssportgemeinschaft Chemie Leipzig gründeten "Chemie Leipzig – aus dem Westen für den Westen“ als soziale Initiative.

Logo der neuen sozialen Initiative von Chemie -Fans

 

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Sozialreport Leipzig 2010

Kategorie: Allgemeines
Veröffentlicht am Dienstag, 05. April 2011
Geschrieben von Super User

Ernüchternde Zahlen... zur sozialen Lage der Stadt Leipzig 2010

 

Jedes Jahr veröffentlicht die Stadt Leipzig einen Sozialreport zur sozialen Lage der Stadt Leipzig. Die wichtigsten Ergebnisse und die Forderungen von Sozialexperten zum Sozialreport 2010 hierzu haben wir für Euch zusammengestellt.


In vielen Punkten ernüchternd, das sind die Zahlen des neuesten Sozialreportes, den die Stadt Leipzig unlängst vorstellte.
Leipzig wächst, beinahe 520.000 Menschen aus 164 Staaten dieser Welt wohnen inzwischen wieder in der Messestadt. Wenngleich die Geburtenrate gegenüber dem Anfang des Jahrtausends leicht steigt, so sind es Zuzüge, die Leipzig wachsen lassen. Immer mehr Menschen aus dem Umland, aber auch aus den westlichen Bundesländern ziehen nach Leipzig. Präferiert werden vor allem die Stadtteile um das Zentrum herum, insbesondere die westlichen Stadtteilen aber auch die Südvorstadt und Connewitz. Dies sind auch die Stadtteile, die inzwischen eine im Schnitt deutlich jüngere Bevölkerung als 40 Jahre haben. In den anderen Stadtteilen setzt sich der Trend der Überalterung - gerade in den äußeren Stadtteilen wie Grünau, Liebertvolkwitz und Lützschena-Stahmeln - immer weiter fort;  so ist der Altersdurchschnitt im Stadtteil Grünau-Ost mittlerweile auf fast 55 Jahre gestiegen, ein deutliches Zeichen der Überalterung und fehlender Attraktivität für jüngere Menschen.

Gleichzeitig führen der verstärkte Zuzug, verbunden mit dem von der Stadt Leipzig propangierten Ziel des Rückbaus von Wohnungen, in vielen Stadtteilen zu einer Erhöhung der Nettokaltmiete und damit zur Migration alteingessener Bevölkerung. Durch die weiterhin hohe Zahl von Menschen die auf soziale Transferleistungen angwiesen sind, verändern Stadtteile ihr Gesicht. Viele Mieten sind zu hoch als dass sie von den dort lebenden Menschen bezahlt werden können bzw. vom Jobcenter übernommen werden. Die Folgen sind eine Veränderung der Bevölkerung im Stadtteil und Aufgabe der sozialen Mischung im jeweiligen Kiez.
Insgesamt zeigt sich, dass Leipzig arm ist. Mehr als jeder fünfte Leipziger, bei den Kindern und Jugendlichen sogar jeder dritte, ist auf staatliche Zahlungen nach ALG II angewiesen. Auch das durchschnittliche Nettoeinkommen in Leipzig verharrt auf einem niedrigen Niveau, 1427 Euro beträgt es im Schnitt pro Monat. Damit erreicht es noch nicht einmal die Hälfte des bundesdeutschen Durchschnittswertes, der nach Angaben des statistischen Bundesamtes für 2009 fast 3000 Euro im Monat beträgt. Das Nettoeinkommen in Leipzig liegt sogar noch unter den Werten des Jahres 2001 mit 1534 Euro, wenngleich es gegenüber 2008 leicht angestiegen ist. 
Die soziale Lage in unserer Messestadt lässt sich weiter darin manifestieren, dass für jede achte Bestattung in Leipzig 2010 die Stadt aufkommen musste. Verwandte bzw. der Verstorbene verfügten nicht über ausreichende Mittel für die Bestattung.

Exemplarisch erweist sich der Leipziger Stadtteil Altlindenau als besonders arm, so verfügen hier 59 Prozent der Menschen über ein Haushaltsnettoeinkommen von weniger als  1.100 € im Monat, ein Leipziger Negativspitzenwert. Demgegenüber steht Lindenthal mit nur 6 Prozent, die über ein solch niedriges Haushaltsnettoeinkommen verfügen.
Und noch zwei weitere Beispiel zeigen die soziale Schieflage in der Stadt, so verfügen inzwischen fast 75.000 Menschen über den Leipzig-Pass, der aufgrund ihres niedrigem Einkommen Vergünstigungen bei städtischen Stellen und Firmen gewährt. Zudem erreichte die Zahl der Räumungsklagen einen neuen Spitzenwert, so mussten im Jahre 2009 fast 1.200 Wohnungen zwangsgeräumt werden.
Doch auch positive Zahlen sind zu vermelden. So sollen Ende 2011 mehr als 37.000 Betreuungsplätze im Kindertagesbereich in über 280 Einrichtungen zur Verfügung stehen. Und auch die Zahl der offziellen Erwerbslosenquote ist gesunken.

Die Zahlen sind insgesamt ernüchternd. Hieraus sollten nach Ansicht von Sozialexperten folgende Schlüsse für eine Trendwende gezogen werden:

- Mehr Arbeit muss in Leipzig geschaffen werden.

- Arbeit muss sich lohnen, das Jobcenter Leipzig sollte keine Arbeit mehr vermitteln, die gezielt darauf angelegt ist, dass die Betreffenden zur
Bestreitung ihres Lebensunterhaltes zusätzlich beim Jobcenter Leipzig aufstocken müssen.

- Das Lohnniveau in Leipzig muss allgemein steigen.

- Der Rückbau von Wohnungen in Leipzig muss gestoppt werden und der soziale Wohnungsbau wieder stärker gefördert werden.

- Die Zahl der Betreuungsplätze muss massiv aufgestockt werden, zudem muss die Flexiblität in der Betreuung erhöht werden.

 


Den Link zum vollständigen Sozialreport der Stadt Leipzig findet Ihr hier.      

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