Wohnungsmarktbarometer 2010

Kategorie: Wohnen + Mieten
Veröffentlicht am Freitag, 12. November 2010
Geschrieben von Super User

Wohnungsmarktbarometer 2010 erschienen

 

Die Stadt Leipzig hat in den vergangenen Tagen den Wohnungsmarktbarometer 2010 veröffentlicht. Der Wohnungsmarktbarometer wird in Zusammenarbeit mit Vermietern, Fonds, Baugesellschaften , Maklern und sonstigen Personen und Institutionen erstellt.

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Kosten der Unterkunft

Kategorie: Kosten der Unterkunft
Veröffentlicht am Samstag, 02. Juli 2011
Geschrieben von Super User

Neue Verwaltungsrichtlinie "Kosten der Unterkunft" in Leipzig


Zum 1. Oktober 2012 hat die Stadt Leipzig die seit dem 07. Juni 2011 geltenden Eckwerte für die interne Verwaltungsrichtline "Kosten der Unterkunft" abermals geändert. Die Verwaltungsrichtlinie regelt die angemessenen Unterkunftskosten für Bezieher von Grundsicherungen nach ALG II (Hartz 4), der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie für Bezieher von Sozialhilfeleistungen. Diese Kosten schwanken von Stadt zu Stadt, daher geben die angeführten Werte nur für die Stadt Leipzig Auskunft.

Wir haben in einer Grafik für Euch die nunmehr geltenden Unterkunftskosten zusammengestellt, wobei wir betonen, dass die Angemessenheit ein relativer Wert ist, der gewisse Interpretationen zulässt.
Die Stadt Leipzig sah sich gezwungen, die Werte anzupassen, da einerseits die Segration - d.h. das sich die soziale Zusammensetzung in vielen Stadtteilen verändert hat, viele Bezieher von staatlichen Transferleistungen mussten aufgrund von Mieterhöhungen ihre Wohnung verlassen und mussten in andere Stadtteile ziehen - in der Stadt zugenommen hat und andererseits das für die Stadt Leipzig zuständige Sozialreicht in immer mehr Fällen für Kläger entschieden hat und ihnen höhere angemessene Unterkunftskosten zugebilligt hat als die die Richtlinie der Stadt Leipzig
es vorsah. Zugleich finden immer weniger Menschen, die Grundsicherungen beziehen - auch durch den Rückbau von Wohnungen, der Vernächlässigung des sozialen Wohnungsbaus im Stadtgebiet, sowie der fast ausschließlichen Sanierung von Wohnungen im gehobenen Standard - eine angemesse Wohnung im Rahmen der Richtlinie.

Die untenstehenden Werte lassen Ausnahmen zu für Menschen, die einen Behinderungsgrad von über 80% mit dem Merkzeichen "außergewöhnlich gebehindert" ausweisen und/oder blind sind. Menschen mit dieser Behinderung müssen sich unbedingt an die zuständige Behörde wenden, um die individuellen Regelungen zu erfragen.

 

 

 

 

 

Mietreport 2009 Leipzig

Kategorie: Mietreporte der Stadt Leipzig
Veröffentlicht am Freitag, 22. April 2011
Geschrieben von Super User

Kosten steigen an allen Fronten


Die Mietpreise in Deutschland steigen stetig, gerade bei den Nebenkosten; dies zeigen aktuelle Zahlen des Deutschen Mieterbundes (DMB).
Auch in der Messestadt Leipzig ist ein solcher Trend allgemein zu erkennen. Während die Mieten im Normallagen moderat, aber spürbar, steigen, ergeben sich in Leipziger Spitzenlagen inzwischen Spitzenwerte, die sachsenweit ihresgleichen suchen. Nach Angaben des Immobilienverbandes Deutschlands (IVD) sind die Werte in der Messesstadt rasant angestiegen. Während für das Jahr 2006 in Spitzenlagen noch 6,50€ pro qm gezahlt werden mussten, hat sich dieser Wert für 2009 auf 8,50€ erhöht. Für das Jahr 2010 nennt der IVD inzwischen sogar Zahlen von 9,90€ den qm. Dagegen sind in Chemnitz und in Dresden die Werte geschrumpft oder leichtgestiegen.
Für das Jahr 2010 werden für Dresden Werte in Höhe von 7,90€ und für Chemnitz von 7,00€ den qm angegeben. In Leipzig sind damit die Werte für die Spitzenlage in 4 Jahren um mehr als 50 Prozent angestiegen, eine gefährliche Entwicklung. Zudem werden auch in den Normallagen in Leipzig steigende Mietpreise erwartet. Grund hierfür sind vor allem der Rückbau von Wohnungen in der Messestadt verbunden mit einem starken Zuzug nach Leipzig. Nach Angaben von Experten sind schon für das Jahr 2012 durchschnittliche Mietpreise von 5,00€ je qm zu erwarten.

Auch die Nebenkosten machen immer größere Sprünge. Nicht umsonst werden inzwischen die Nebenkosten als 2. Miete bezeichnet. Für das Jahr 2009 gibt der DMB Durchschnittswerte von 2,19€ je qm an, wobei der Osten der Republik auf durchschnittliche Werte von 2,17€ kommt. Umso erstuanlicher ist es dabei, dass einige Vermieter in Leipzig Werte von 3,00€ und mehr je qm abrechnen. Hier sollten Mieter, Einsicht in die Abrechnungen verlangen und diese genauestens überprüfen.

Den größten Posten bei den Nebenkosten machen die Heizkosten, gefolgt von den Wasserkosten und dem Warmwasser aus. Die Heizungkosten liegen in den neuen Bundeländern bei mittlerweile 0,86€ je qm. Für das Jahr 2010 werden zudem  durch den harten Winter hohe Sprünge erwartet, insbesondere bei den Haushalten die mit Öl heizen. Hier sind im Durchschnitt Steigerungen von fast einem Viertel gegenüber dem Jahr 2009 zu erwarten. Auch insgesamt erwartet der Mieterbund weiter steigenden Nebenkosten, hier besonders bei den Kostenstellen Wasser, Abwasser und Strom. Die Auswertungen zeigen deutlich, das Mieten in Deutschland wird immer teurer. Immer größere Anteile des Haushaltsein-kommen gehen somit für die Miete und damit verbundene Kostenbereiche drauf. Angesichts der Tatsache, dass Leipzig die Armenhauptstadt Deutschlands ist, sind dies allgemein erschreckende und gefährliche Werte. 

Mietspiegel Leipzig

Kategorie: Mietspiegel Leipzig
Veröffentlicht am Dienstag, 08. Februar 2011
Geschrieben von Super User

Mietspiegel Leipzig


Leipziger Mieter wissen es, die Mieten in einigen Stadtteilen steigen rasant. Grund für uns, auf das Thema Vergleichsmieten und den allgemeinen Mietspiegelin Leipzig einzugehen. Um Euch den größtmöglichen Überblick zu geben, haben wir für dieses Thema besonders viele Links eingefügt, die Euch direkt externe Auskünfte geben.

Das Wohnungsmarktbarometer 2010 für Leipzig hat es gezeigt, die Mieten in Leipzig werden allgemein steigen. Hierfür zeigen sich stark steigende Betriebskosten und auch steigende Mieten in den begehrten Stadtteilen im Leipziger Westen verantwortlich. Gleichzeitig wird die Kaltmiete in sozialen Brennpunkten und an den Magistralen anscheinend sinken.

Die allgemeine Vergleichsmiete in Leipzig liegt für das Jahr 2010 bei 5,01€. Dies ist für ostdeutsche Bedingungen noch ein vergleichsweise guter Wert, so liegt die vergleichbare Miete in Jena bei 6,71€ und in Rostock bei 5,95€. Dies zeigen Erhebungen des Deutschen Mieterbundes e.V. . Gleichwohl darf dabei nicht vergessen werden, dass Leipzig zu den Armenhauptstädten Deutschlands zählt, denn über ein Drittel der Leipziger Bürger sind von staatlichen Transferleistungen abhängig, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.
Tatsächlich liegt die erzielte Marktmiete in Leipzig sogar nur bei 4,77€; also gute 5% unter der Vergleichsmiete in Leipzig. Für Mieter sollte dies eigentlich ein gutes Zeichen sein, denn die tatsächlich gezahlte Miete liegt unter der der ortsüblichen Leipziger Vergleichsmiete. Jedoch sprechen die Zahlen eine andere Sprache, viele Stadtteile wandeln sich dramatisch.

Im Leipziger Westen und in einigen anderen begehrten Mietlagen im Umfeld des Zentrums sieht man es, die Mieten können von vielen Familien nicht mehr bezahlt werden.
Gerade in Plagwitz, Schleußig und Teilen von Lindenau explodieren die Miete. Mittlerweile werden hier 7 - 8€ für den qm Kaltmiete verlangt, ein Spitzenwert für Leipzig. Dadurch verlassen viele langjährige Mieter diese Stadtteile und müssen in die "Armenquatiere" ausweichen, die soziale Mischung der Stadtteile geht verloren. Zurück bleibt folgende Situation, die Mieten im Leipziger Westen und in Zentrumsnähe erhöhen sich rasant, die Mieten fallen in der Platte und in unsanierten Gebäuden. Auch im Hinblick auf Bezieher von ALG II ergibt sich eine fatale Situation, bei einer erlaubten Miete von 3,85€ pro qm in der Regel werden sie immer mehr gezwungen in die Aussenbezirke umzuziehen, da nur hier noch die Mieten durch den Regelsatz gedeckt werden.

Tüpfelhausen wird - wie wir es Euch versprochen haben - das Thema Mieten und Mieterhöhungen weiter verfolgen, denn wir sind für ein soziales Leipzig!

Politik in Leipzig

Kategorie: Politik
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. August 2010
Geschrieben von Super User

In Leipzig wird der Stadtrat nach der Wende wieder seit 1990 frei gewählt. Erst da konnten die Menschen bei uns wieder frei entscheiden, wer in unserer Stadt regieren soll.

Die ersten freien Stadtratswahlen fanden am 06. Mai 1990 bei einer Wahlbeteiligung von über 70% statt und endeten mit einem Erfolg für die Sozialdemokratische Partei (SPD). Erster frei gewählter Oberbürgermeister seit der Wende wurde am 06. Juni 1990 Dr. Hinrich Lehmann-Grube (SPD). Seitdem stellt die SPD den Oberbürgermeister, nunmehr mit Burkhard Jung seit dem 26. Februar 2006, wenngleich die Sozialdemokraten ihre dominierende Stellung in Leipzig verloren haben..

Die Wähler bei uns in Leipzig gaben bisher bei den freien Wahlen keiner Partei die absolute Mehrheit (Mehrheit für eine Partei im Stadtrat), so dass Leipzig seit 1990 von wechselnden Koalitionen regiert wird.
Unter folgendem Link könnt Ihr Euch  die Wahlergebnisse in Leipzig genauer anschauen (Link Wahlen in Leipzig)

Die Leipziger Bürger wählen seit 1990 immer wieder auch neue  Parteien in den Stadtrat, so dass der Stadtrat ein  breites Spektrum von Parteien darstellt, er reicht von links bis ganz weit rechts außen.

Seit 1990 sitzen ununterbrochen nur die SPD, die CDU, DIE LINKE (bei der ersten freien Wahl noch als PDS angetreten), Bündnis ´90/Die Grünen (bei der ersten freien Wahl noch alleine unter Bündnis 90 und die Grünen angetreten) und die FDP im Stadtrat;  das sind, bis auf die FDP auch die Parteien, die momentan im Deutschen Bundestag sitzen.

Bei der letzten Stadtratswahl am 25. Mai 2014 schied das Neue Forum, eine der Bürgerrechtsorganisationen der Friedlichen Wende 1989 in der DDR, aus dem Stadtrat aus. Die Stadtratswahl 2014 brachte kein klares Ergebnis für eine Partei, die CDU wurde zwar wiederum stärkste Kraft, ihr fehlt jedoch ein Koalitionspartner, um die Geschicke der Stadt bestimmen zu können.

Die SPD wurde nur drittstärkste Partei nach der weiter erstarkten LINKEN, für die SPD ein enttäuschendes Wahlergebnis. Wiederum zog auch die rechtsextreme/neonazistische NPD in den Stadtrat ein, die jedoch nur noch einen Stadtrat stellt.
Gegenüber der Stadtratswahl von 2009, bei der die Wahlbeteiligung nur 41,4 % betrug, stieg die Wahlbeteiligung zwar wieder leicht an; sie betrug aber dennoch nur 41,8%.

Ihr könnt ab 18 Jahren den Stadtrat mitwählen, die nächsten Stadtratswahlen werden im Jahr 2019 stattfinden.

Überarbeitet 10. Juni 2014.

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